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Beratungskompetenz für Energieberater: „Gebäudeautomation“

2. Dezember · 9:003. Dezember · 12:30

Anmeldung hier

Anforderungen aufgrund GEG §71a sowie Förderkriterien des BEG (Bundesförderungen für effiziente Gebäude)

Der Trend zum Smart Building und die damit einhergehende höhere Energieeffizienz durch 
Automation verstärkt sich weiter. Auch ergeben sich bei Projekten vermehrt Anforderungen an 
Komfort- und Sicherheitsfunktionen durch moderne Gebäudetechnik. 
Mit dem GEG 2024 (Gebäudeenergiegesetz) wurde erstmals ein Mindestautomatisierungsgrad 
für Nichtwohngebäude eingeführt. Weitere Verschärfungen sind in naher Zukunft zu erwarten, 
denn noch sind nicht alle Anforderungen der EU-Gebäuderichtlinie EPBD 2018 (European 
Performance of Buildings Directive) umgesetzt. Auch wurden bereits weitere umzusetzende 
Verschärfungen über die EPBD 2024 als Eckpunkte für das in Planung befindliche GMG 
(Gebäudemodernisierungsgesetz) beschlossen. 
Dabei sind Maßnahmen der Gebäudeautomation im Rahmen der BEG (Bundeförderung für 
effiziente Gebäude) förderfähig. 
In Konsequenz stellen sich die folgenden Fragen: 
– Welche rechtlichen Anforderungen (hinsichtlich EPBD/GEG/GMG) sind zu beachten? 
Wie ermittelt und dokumentiert man möglichst einfach sinnvolle Anforderungen und wie 
groß ist das sich ergebende energetische Einsparpotenzial? 
Welche Maßnahmen der Gebäudeautomation sind in den BEG-Förderprogrammen 
enthalten? 
Das Seminar zeigt einen Überblick über die Themenvielfalt und bietet Orientierung zur weiteren 
Vertiefung. Hierfür werden in diesem Tagesseminar hilfreiche Materialien (Analysen, Checklisten, 
Kostenrichtwerte etc.) zur direkten Übertragung auf das eigene Geschäftsumfeld vorgestellt und 
angewandt

Der Nutzen im Überblick

• Erhöhung der Beratungskompetenz im Umfeld „Smart Building“ 
• Kenntnisse der gesetzlichen Anforderungen an die Automation über EPBD 
und GEG/GMG 
• Übersicht über die Fördermöglichkeiten von Maßnahmen 
Gebäudeautomation 
• Qualifikation zur Ermittlung bzw. Vorgabe von sinnvollen Anforderungen 
sowohl aus Nutzersicht als auch in Bezug auf die Energieeffizienz 
• Fähigkeit zur Abschätzung des energetischen Einsparpotenzials durch 
Gebäudeautomation 
• Kenntnisse zur Auswahl von geeigneten Technologien bzw. Systemen 
• Formulierung von hersteller- und produktneutralen funktionalen 
Beschreibungen (funktionales Lastenheft) 

 

Inhalte

• Markttrends und Nutzeranalysen: Was will der Mensch wirklich? Was ist 
hinsichtlich der späteren Akzeptanz zu beachten? 
• Gesetzliche Anforderungen aufgrund von GEG (Gebäudeenergiegesetz) 
inkl. DIN V 18599 und EPBD (European Performance of Buildings 
Directive) inkl. Unterscheidung in Neubau und Bestandsgebäude 
• DIN EN ISO 52120 als Grundlage des Lastenhefts (funktionale 
Anforderungen an die Gebäudeautomation in Bezug auf den 
energieeffizienten Betrieb der technischen Gebäudeausrüstung) 
• DIN V 18599-11 (bereits zurückgezogen) 
versus DIN/TS 18599-11 (Nachfolger) 
• Abschätzung des energetischen Einsparpotenzials durch GA 
• Systeme der Gebäudeautomation im Vergleich – welche Technologien 
eignen sich für welche Anforderungen? 
• Übersicht über Fördermöglichkeiten des BEG (BAFA, KfW) 
• Vorlagen/Textblöcke für den Entwurf eines hersteller- und produktneutralen 
Lastenhefts (z.B. für Ausschreibungen bzw. langfristige Dokumentation)

 

Ihr Dozent

Prof. Dr. Michael Krödel

 

Zielgruppe

• Energieberater 
• Architekten/Ingenieure 
• Fachplaner 
• Interessenten im Bereich „Smart Building“ 

 

Zertifikate bei Teilnahme

Teilnahmezertifikat

 

Organisatorisches und Arbeitsmittel

Skript und Arbeitsunterlagen werden gestellt.

 

Unterrichtsform

Online über die BBB-Plattform 
 

Hinweis zur dena-Anerkennung

Beantragte Unterrichtseinheiten für die Eintragung bzw. Verlängerung des Eintrags in der Energie-Effizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes für diese Veranstaltung:

  • Wohngebäude (WG): 8 Unterrichtseinheiten
  • Nichtwohngebäude (NWG): 8 Unterrichtseinheiten
  • Energieaudit DIN 16247/Contracting (BAFA): 8 Unterrichtseinheiten

Zur Verlängerung des Listeneintrages müssen alle drei Jahre insgesamt 24 Unterrichtseinheiten nachgewiesen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Details

Veranstaltungsort

  • Online-Seminar
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