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Bautrocknung nach Wasserschäden oder bei erhöhter Baufeuchte

2. Juni · 9:0012:00

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Vermeidung von Folgeschäden, unhygienischen Bedingungen und Komfortverlust

Der Nutzen im Überblick

In Deutschland ereignen sich pro Jahr etwa eine Million Leitungswasserschäden in Gebäuden. Dazu kommen Wassereinbrüche durch Überschwemmung oder Starkregenereignisse und andere Feuchtebelastungen. Auch erhöhte Baufeuchte kann ein Problem darstellen das aktiv angegangen werden muss.  Zur Vorbeugung einer Ausweitung des Schadens sowie von gesundheitlichen Belastungen durch Mikroorganismen oder Einschränkungen der Gebäudenutzbarkeit, sind i.d.R. technische Trocknungsmaßnahmen erforderlich. Dazu stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung, die entweder getrocknete Luft zuführen oder die betroffenen Bauteile durch Konvektion, Strahlung oder durch direkten Kontakt erwärmen. Die Auswahl geeigneter Trocknungsmethoden richtet sich nach der Art des Wasserschadens, der erwarteten Trocknungsdauer und der Zumutbarkeit für die Nutzer. 

Inhalte

– Wasserschadensereignisse und Handlungsbedarf.
– Erhöhte Baufeuchte und deren Folgen.
– Gesundheitsrisiken und deren Vorbeugung.
– Gängige Verfahren zur Wand- und Unterestrichtrocknung.
– Effektivität und Energieeffizienz unterschiedlicher Trocknungsmethoden 

Ihr Dozent

Prof. Dr.-Ing. Hartwig M. Künzel 
war von 1987 bis 2026 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) und dort von 1994 bis 2025 Leiter der Abteilung Hygrothermik. Aus seiner Dissertation im Fachbereich Bauingenieurwesen der Universität Stuttgart 1994 ist das heute weltweit angewandte hygrothermische Simulationsmodel WUFI® hervorgegangen. 
Hartwig Künzel ist Mitglied in Sachverständigenausschüssen des DIBT sowie in Arbeitsgruppen der WTA und leitete 12 Jahre lang den deutschen Normungsausschuss zum klimabedingten Feuchteschutz. Er lehrt als Honorarprofessor an der Universität Stuttgart klimagerechtes Bauen. Aufgrund seiner Beiträge zur internationalen Bauphysikforschung und Entwicklung wurde er von der American Society of Heating, Refrigeration and Air-conditioning Engineers (ASHRAE) zum Fellow und von der Japanischen Gesellschaft für Heizung-, Klima- und Sanitärtechnik (SHASE) zum Internationales Ehrenmitglied ernannt.  Dem Fachpublikum ist er durch zahlreiche Vorträge und über 450 nationale und internationale Publikationen und Konferenzbeiträge bekannt. 

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an alle Energieberatenden, Architekt:innen, Sanierungsbegleiter:innen und Planer:innen.

Zertifikate bei Teilnahme

Teilnahmezertifikat

Organisatorisches und Arbeitsmittel

Skript und Arbeitsunterlagen werden gestellt.

Unterrichtsform

Online über die BBB-Plattform / Präsenz: nein

Hinweis zur dena-Anerkennung

Beantragte Unterrichtseinheiten für die Eintragung bzw. Verlängerung des Eintrags in der Energie-Effizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes für diese Veranstaltung:

  • Wohngebäude (WG): 4 Unterrichtseinheiten
  • Nichtwohngebäude (NWG): 4 Unterrichtseinheiten
  • Energieaudit DIN 16247/Contracting (BAFA): 4 Unterrichtseinheiten

Zur Verlängerung des Listeneintrages müssen alle drei Jahre insgesamt 24 Unterrichtseinheiten nachgewiesen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Details

Datum:
2. Juni
Zeit:
9:00 – 12:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Online-Schulung
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